Galerie Ehingen

Beruflich und privat zieht es bildende Künstlerinnen und Künstler häufig in die Metropolen. Städte wie Berlin, München, Köln oder Hamburg haben ein breites kulturelles Angebot, bieten eine rege Galerieszene, renommierte Kunstausbildungsstätten und den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Doch nicht alle Kunstschaffenden folgen dem Ruf der Großstädte. Zahlreiche Malerinnen und Maler, Grafikerinnen und Grafiker sowie Bildhauerinnen und Bildhauer schätzen das ländliche Idyll und entscheiden sich bewusst dafür, ihren Lebens- und Arbeitsschwerpunkt in die Provinz zu verlegen. Die Ausstellung präsentiert 13 Kunstschaffende, die fernab der bekannten Kunstzentren leben und wirken. In kleinen Orten wie Münsingen, Rechtenstein oder Sonnenbühl schaffen sie Kunstwerke, mit denen sie zum Teil auch überregional Anerkennung finden.

Anhand von Werkbeispielen, Interviews und dokumentarischen Fotografien erörtert die Werkschau die Vorteile vom Arbeiten und Leben auf dem Land und welche Auswirkungen die Landschaft der Alb auf ein Œuvre haben kann. Das Ergebnis ist ein vielfältiger und spannender Auszug aus der Kunstproduktion im ländlichen Raum am Fallbeispiel der Schwäbischen Alb.

Künstlerische Leitung: Marco Hompes und Anne Linder