INHALTSVERZEICHNIS

Kontrollliste vor der Entscheidung

PrüfschrittWas konkret zu klären ist
1. SchrittSollprozesse und Projektziele festlegen.
2. SchrittAnforderungen priorisieren und Anbieter prüfen.
3. SchrittDaten bereinigen und Schnittstellen testen.
4. SchrittPilot, Schulung, Go-live und Nachbetreuung planen.

Der häufigste Fehler liegt vor der Auswahl

Viele Unternehmen vergleichen Funktionslisten, ohne ihre Sollprozesse zu definieren. Dadurch dominieren Präsentationen statt belastbarer Anforderungen.

  • Kernprozesse Ende zu Ende aufnehmen
  • Messbare Projektziele bestimmen
  • Entscheidungsrechte festlegen

Ein Lastenheft muss priorisieren

Muss, Soll und Kann verhindern, dass jede Sonderidee das Projekt vergrößert.

Eine weitere Perspektive bietet Industrie oder Handwerk auf der Schwäbischen Alb.

Stammdaten und Schnittstellen entscheiden

Doppelte Kunden, uneinheitliche Artikelnummern und fehlende Einheiten werden im neuen System nicht automatisch richtig. Schnittstellen müssen mit realen Fällen getestet werden.

Migration braucht mehrere Probeläufe

  • Datenverantwortliche je Bereich benennen
  • Testbestand früh migrieren
  • Fehlerprotokoll und Abnahmekriterien führen

Eine einzige Übernahme kurz vor Start ist riskant.

Eine ERP-Einführung ist kein Softwarekauf, sondern ein Umbau von Prozessen, Daten und Verantwortlichkeiten.

FEHLER-RADAR
01Prozessaufnahme vor Produktauswahl
02Verantwortliche aus allen Abteilungen
03Testmigration und Schulungsplan

Menschen und Betrieb absichern

Key User benötigen Zeit für Tests und Schulung. Parallelbetrieb, Support und Notfallabläufe müssen finanziert und geplant sein.

Go-live ist nicht das Projektende

Fehlerkorrektur und Prozessoptimierung dauern nach dem Start weiter.

  • Schicht- und Urlaubszeiten berücksichtigen
  • Support für erste Wochen sichern
  • Erfolg nach 30 und 90 Tagen messen

Für die praktische Vertiefung empfehlen wir Wichtige Branchen in der Region Neckar-Alb.

So vermeiden Sie die typischen Fehler

  1. 1

    Sollprozesse und Projektziele festlegen.

  2. 2

    Anforderungen priorisieren und Anbieter prüfen.

  3. 3

    Daten bereinigen und Schnittstellen testen.

  4. 4

    Pilot, Schulung, Go-live und Nachbetreuung planen.

Risiken und Gegenmaßnahmen

KriteriumOption oder BewertungPraktische Einordnung
ZieleMessbarZeit, Bestand, Fehler oder Transparenz
ProzesseDokumentiertSollablauf statt Gewohnheit
DatenBereinigtArtikel, Kunden, Lieferanten
SchnittstellenGetestetShop, DATEV, Maschinen, EDI
EinführungGestuftPilot und Rückfallplan

Kurz beantwortet

Wie lange dauert eine ERP-Einführung?

Das hängt von Umfang, Standorten, Daten und Anpassungen ab; pauschale Fristen sind unseriös.

Soll man alle Prozesse gleichzeitig umstellen?

Eine gestufte Einführung kann Risiken reduzieren, muss aber Schnittstellen zwischen Alt und Neu berücksichtigen.

Was sind Key User?

Fachkundige Mitarbeitende, die Anforderungen prüfen, testen und Kollegen unterstützen.

Warum sind Stammdaten so wichtig?

Fehlerhafte Grunddaten wirken sich auf Einkauf, Lager, Produktion, Verkauf und Auswertung aus.

Prüfgrundlage und Fachinformationen

  1. SAP – ERP und Implementierung
  2. Bitkom – Digitalisierung im Mittelstand
  3. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik – Cloud und Informationssicherheit

Tarife, Rechtslage und Unternehmensangaben können sich ändern. Für konkrete Entscheidungen sind aktuelle Primärquellen und gegebenenfalls fachlicher Rat maßgeblich.