TraumTheater

Sie spazieren durch einen Wald... Aus den Bäumen: werden Figuren... Puppenspieler, Sänger, Märchenerzähler, eine Akkordeonistin, Rapper, Schauspieler agieren gleichzeitig... Sprache und Musik überlagern sich zu einem Konzert zufälliger Harmonien und Dissonanzen. Aus dieser Polyphonie erhebt sich, zuerst unmerklich, dann immer eindeutiger: ein Akkord - und explodiert: in Stille. Alles verharrt, wie von Lava übergossen in einer Generalpause, einer Art Kunststarre. Langsam kehrt das Leben zurück: eine Puppe bewegt sich zaghaft, das Akkordeon beginnt wieder zu atmen, einzelne Wörter, Sätze trauen sich heraus, jemand singt. Und das Spiel beginnt von Neuem.

So darf sich der Besucher des inter!m – Festivals vorstellen, was ihn erwartet, wenn er nach dem abendlichen Programmpunkt im Zelt ins Freie tritt. Ein Basar der Sinne und des Sinns, ein Sammelsurium unterschiedlichster Kunstäußerungen, in dem die Zuschauer herumgehen dürfen wie in einer Ausstellung. Ausschließlich von Laiendarstellern aufgeführt, wird das TraumTheater nicht nur für die Zuschauer, sondern auch für die Darstellerinnen und Darsteller zu einer ungewöhnlichen Ver/sammlung.